Laubsammeln: leicht gemacht!

Bald ist es wieder so weit: Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und fallen. Der Herbst ist die Zeit des Umbruchs. Das Gartenjahr nähert sich dem Ende, Verwelktes wird geschnitten oder ganz ausgerodet, neue Pflanzen und Blumenzwiebeln brauchen Platz, denn der nächste Frühling kommt bestimmt. Wer einen Garten hat - und sei es nur ein kleines Fleckchen - staunt, wieviel Biomasse Sträucher und Bäume im Laufe eines Jahres produzieren können. Jede Menge Laub und verwelkte Pflanzen machen sich auf dem Rasen breit, von Baum- und Strauchschnitt ganz zu schweigen. Immerhin fallen pro Einwohner durchschnittlich etwa 45 kg Biomüll in Form von Grünabfällen an. Angesichts dieser Mengen packt so manchen Hobbygärtner der Ordnungswahn, und er greift in seinem Eifer zu martialischen Geräten wie benzinbetriebenen Laubbläsern und Laubsaugern, um den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Solch ein leergefegter, klinisch reiner Garten ist aber im wahrsten Sinne des Wortes unnatürlich. Statt sich über den goldgelben Blätterfall zu ärgern, bietet er eher Anlaß zur Freude. Denn das Laub ist für den Gärtner Gold wert. Richtig genutzt, versorgt es den Garten mit organischer Substanz (Humus) und wichtigen Nährstoffen. Als wärme- und feuchteisolierende Schicht schützt Laub die Wurzeln von Heckengehölzen, Stauden und Rosen vor eindringendem Frost. Daneben bildet Laub für eine Reihe nützlicher Kleintiere, wie z. B. Regenwürmer, die Hauptnahrung im Winter. Damit die Laubschicht nicht davongeweht wird, empfiehlt es sich, etwas Reisig oder Gartenboden darüberzustreuen.

Ganz ums Laubsammeln kommt man jedoch nicht herum, denn auf Rasen und niedrigen, zarten Pflanzen hat Laub nichts zu suchen, weil Gräser und weiche Triebe unter der Blätterschicht faulen würden.

Um sich die Arbeit zu erleichtern ist es ratsam, zunächst alles Laub und sonstige Gartenabfälle auf einer Stelle zusammenzurechen. Damit beim anschließenden Laubtransport nicht wieder die Hälfte zu Boden fällt und neu zusammengekehrt werden muß, sind robuste Abfallsäcke, beispielsweise der Swirl 120 l Schwerlast-Abfall-Sack mit Zugband, die idealen Transporthelfer. In diesem Sack landet alles, was bei den herbstlichen Aufräumarbeiten im Garten anfällt. Eine Aufgabe, die übrigens der ganzen Familie Spaß macht. Gerade Kinder sind begeisterte Laubsammler. Aufgrund des reißfesten und wasserdichten Materials sowie eines Sicherheitsbodens verträgt der Schwerlast-Abfall-Sack auch emsiges Drücken und Stopfen. Gerade weil er so einiges aushält, kann der Abfallsack - nicht zuletzt zum Wohl der Umwelt - mehrfach und vielseitig verwendet werden, beispielsweise für Hausabfälle und Entrümpelungsaktionen.

Wohin mit dem Laub?

Der beste Weg für Grünabfälle führt zum Komposthaufen, wo er unter der Mitarbeit von Regenwürmern und anderen Kleinstlebewesen zu wertvollem Humus umgewandelt wird. Das spart Geld und hilft dem Garten, seine eigenen Ressourcen zu erhalten. Sind die Laubberge für den Kompost zu groß, ist es sinnvoll, die Blätter zu zerkleinern. Dazu ist auch ein Rasenmäher mit Grasfangsack gut geeignet. Trockenes und faseriges Blattwerk kompostiert schneller, wenn ausreichend feuchte pflanzliche Abfälle wie frischer Grasschnitt oder Küchenreste beigemischt werden. Wie für jeden anderen Kompost gilt auch für den Laubkompost, daß eine ausreichende Belüftung von unten zu gewährleisten ist. Auf jede etwa 30 cm dicke Schicht Laub gehört deshalb eine 5-10 cm dicke Lage aus Erde, Rasen oder Rohkompost.

Wohin jedoch, wenn man im Garten keine Möglichkeit zum Kompostieren hat? Auf keinen Fall gehören Laub und Co.

in den Hausmüll, sondern schon eher in die in vielen Gemeinden zur Verfügung stehenden Biotonnen. So geht es dem Garten zwar trotzdem verloren , wird aber nach der Abholung umweltgerecht bewahrt und verarbeitet. Allein die Stadtreinigung Hamburg sammelte 1997 über 8.000 Tonnen Laub, die in einer Spezial-Kompostanlage aufbereitet wurden und später der Landwirtschaft als Bodenverbesserer dienten. Mittlerweile gibt es in vielen Kommunen mobile Grünabfallcontainer, deren Ablieferungszeiten im Abfallkalender aufgeführt sind oder bei der Gemeinde erfragt werden können. Von dort wird der Grünabfall meist zu sogenannten Kompostieranlagen gebracht. Heute verarbeiten die 400 deutschen Kompostierer bereits vier der rund zwölf Millionen Tonnen Bio-, Garten- und Grünabfälle zu etwa zwei Millionen Tonnen Kompost.